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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Sparda-Bank-Spende für weiteren Defibrillator

Spendenübergabe Sparda-Bank für Defibrillator

Der Vorschlag von Gemeinderat Franz Inkoferer, auch für die Ortsteile Lichtensee und Rothhaus einen Defibrillator zu installieren, konnte Dank der Unterstützung durch die Sparda Bank innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden. Anton Bachmeier aus Rothhaus, ehemaliger Aufsichtsrat der Sparda-Bank Ostbayern und Mitglied der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank, der in gutem Kontakt zum Vorstandsvorsitzendem Georg Thurner steht, stellte die Verbindung her und gab den Anstoß für die Spende des Gewinnsparvereins der Bank. Mit 2 000 Euro unterstützt der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. die Gemeinde bei der Anschaffung eines Defibrillators. Das lebensrettende Gerät wird künftig frei zugänglich in der Kurve der Alten Landstraße zur Wenger-Straße, am Gebäude von Paul Höschl im Eschenweg 1 zur Verfügung stehen. Georg Thurner, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Ostbayern eG, übergab die Spende am Donnerstag an Ersten Bürgermeister Johannes Birkner, Zweiten Bürgermeister Simon Hackl, den Gemeinderat und Anton Bachmeier. Georg Thurner stammt aus Niederviehbach und somit war es für ihn eine besondere Freude die Kommune bei der Anschaffung eines Defibrillators und dem beheizten Gehäuse unterstützen zu können. Ein solches Gerät, hätte in der Vergangenheit vielleicht einem gemeinsamen Freund helfen können, so Thurner. Die Spardabank wurde 1931 von Eisenbahnern gegründet und ist seitdem stark gewachsen. Seine persönliche Verbindung zu Anton Bachmeier sei aber geblieben, so Thurner. Das Geld für soziale, caritative oder ökologische Spenden stamme aber nicht aus den Erträgen des Bankhauses, sondern vom angeschlossenen Gewinnsparverein. Von den Losen, welche die Sparer für sechs Euro erwerben, gingen 4,50 Euro auf das Sparbuch und 1,50 Euro in die Lostrommel mit schönen Preisen. 20 Prozent des Lospreises, was insgesamt 700 000 Euro pro Jahr entspreche, werden gespendet. Dabei kümmere sich Thurner persönlich um die Verwendung in Ostbayern. Die Geräte, so Thurner würden auch ein Gefühl der Sicherheit geben und zur Hilfe auffordern. Wichtig sei es, die Bevölkerung über die Einsatzmöglichkeiten zu informieren und die Befähigung zum Einsatz herzustellen. Die Hilfsbereitschaft, so kenne er es aus eigenem Erleben, sei in der Gemeinde sehr hoch. "Die Bereitstellung eines Defibrillators ist eine sinnvolle und wichtige Anschaffung. Gerade wenn es im Notfall schnell gehen muss, kann mit diesem Gerät Leben gerettet werden. Dabei helfen wir selbstverständlich gerne", erklärte Georg Thurner. Zudem aktiviere das Gerät bei jedem, der es sehe, die Bereitschaft, im Notfall zu helfen, so Thurner weiter. Er dankte bei dieser Gelegenheit den Gemeinderäten für ihr ehrenamtliches Engagement und übergab SOS-Notfalldosen, die im Kühlschrank deponiert, sämtliche Informationen für Rettungsdienste enthalten. Bevorzugte Zielgruppe dafür seien Kinder, damit diese Oma und Opa darüber informieren und das Gespräch der Generationen gefördert werde. Gemeinderat Josef Daffner stellte das Gerät vor. Sei ein Patient bewußtlos und könne keine Atmung festgestellt werden, so sei der Defibrillator gefragt. Im Ernstfall zähle jede Minute, da sich die Vitalfunktionen in jeder Minute um zehn Prozent verringern. In den ersten zwei Minuten habe man beste Erfolgschancen. Nach dem Einschalten führe eine Sprachfunktion die Anwender, die lediglich zwei Pads diagonal am Oberkörper des Patienten anzubringen haben. Der lebensrettende Stromstoß werde nur bei Bedarf abgegeben. Der Einsatz sei somit völlig gefahrlos für die Erkrankten. Wichtig, so Daffner sei nach wie vor auch die Herzdruckmassage.

 

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