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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Politiker informieren sich über Baufortschritt Isarbrücke

Landrat Trapp und 2. Bürgermeister Birkner mit Mitarbeitern auf der Isarbrücke

Fußgänger und Radfahrer nutzen schon die neue Brücke
Verantwortliche Politiker machten sich vor Ort ein Bild von den Bauarbeiten an der Isarbrücke.  Kinderwägen, Fußgänger und Radler, auf der sich im Bau befindlichen, neuen Isarbrücke herrschte schon reger Betrieb, als sich Landrat Heinrich Trapp mit seinen Mitarbeitern und Niederviehbachs amtierender Bürgermeister Johannes Birkner sowie Geschäftsstellenleiter Maximilian Sachsenhauser am Mittwochnachmittag vor Ort über den Stand der Bauarbeiten informierten. Der motorisierte Verkehr muss derzeit umgeleitet werden, bis die Witterung, bei durchgehend mindestens acht Grad Celsius, die Asphaltierung der neuen Fahrbahn zulässt. Bauleiter Peter Schober und Polier Walter Hagl von der ausführenden Baufirma Mayerhofer aus Simbach am Inn wollen, dass bis Ende März auch die Fahrzeuge über die neue Brücke in der Behelfslage, östlich der bestehenden Straßenverbindung, rollen können. Vor Ort war auch Florian Mailhammer, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Obertaufkirchen, welche für den laufenden Abbruch der alten Brücke zuständig ist. Feldweise werden diese Arbeiten ausgeführt. Begonnen wurde an den Außenbereichen. Derzeit sind Hydraulikbagger, an der Nordseite, auf Schwimmplattformen mit Hydraulikhammer, Betonbrecher und Abbruchgreifer am Werk, die auf schwimmenden Plateaus auf der Isar die Brückenteile der alten Flussbrücke zerkleinern und abtransportieren. Schwieriger wird es mit den alten Brückenpfeilern, diese sollen unter Wasser mit einem Seil abgeschnitten und mit einem Autokran aus dem Wasser gehoben werden. Wenn die alte Brücke vollständig beseitigt ist, kann mit den Gründungsarbeiten der Pfeiler für die neue Brücke begonnen werden. Nur drei, 25 Meter lange Pfeiler sollen die neue Brücke tragen. Die Flusstiefe der Isar beträgt acht Meter und somit werden die neuen Pfeiler sehr tief in den Untergrund versenkt werden. Bis Mitte Mai soll das geschehen und dann kann die neue Brücke quer an den alten Standort verschoben werden, wozu dann wieder eine Vollsperrung notwendig werden wird. Im Juni soll die Brücke dann für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Landrat Trapp sieht die Arbeiten des mit siebeneinhalb Millionen Euro teuersten, sechsten Isarbrückenneubaus, in die Zielgerade gehen, zumal die Witterungsverhältnisse im Moment gut sind. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk von Landkreis und Gemeinde. Die Gemeinde ist mit dem Radweg und den Leitungen beteiligt. Mehrkosten entstanden durch die Sonderaufwendungen für die angehängten Leitungen und den erhöhten Aufwand für kurze Sperrungen und den damit notwendigen Brückenverschub. Zweiter Bürgermeister Johannes Birkner bezeichnete es als gute Lösung, dass der Fuß- und Radwegverkehr schon über die neue Brücke möglich ist.

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