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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Radweg Wörth - Lichtensee - Kronwieden eröffnet

Eröffnung Radweg

Mai 2016. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung konnte am letzten Mittwoch der Radweg von Wörth über Lichtensee nach Kronwieden seiner Bestimmung übergeben werden. Rechtzeitig zu Beginn der Sommersaison konnte nun auch der zweite Teilabschnitt zwischen Lichtensee und Kronwieden für die Benutzung frei gegeben werden. Zur feierlichen Eröffnung des 4,87 Kilometer langen Radweges haben die drei beteiligten Gemeinden am Mittwochabend zu einer Sternfahrt zum Zeppelindenkmal an der Gemeindegrenze Niederviehbach und Loiching eingeladen, bei der Pater Roman aus Loiching auch den kirchlichen Segen spendete und für unfallfreie Fahrt und die notwendige Rücksicht und Hilfsbereitschaft der Nutzer betete. Allein aus dem Gemeindegebiet Niederviehbach beteiligten sich an die 100 Radler von Kleinkindern bis zu den Senioren aus sämtlichen Ortsteilen. Mit den Radfahrern aus den Gemeinden Wörth und Loiching kamen einige hundert Menschen zusammen, die von der Viehbachtaler Blaskapelle mit Märschen und Chorälen begrüßt wurden. Niederviehbachs Bürgermeister Josef Daffner freute sich, dass der Radweg so großen Zuspruch bei der Bevölkerung findet und konnte dazu auch seine Amtskollegen Bürgermeister Günter Schuster aus Loiching mit Stellvertreter Norbert Strebl und aus Wörth Bürgermeister Stefan Scheibenzuber und Zweiten Bürgermeister Ludwig Thoma, sowie eine Vielzahl an Gemeinderäten und Anliegern begrüßen. Als Gäste ebenfalls gekommen sind MdL Erwin Huber, Baudirektor Pritscher, Planer Dionys Stelzenberger und Vertreter der ausführenden Baufirma Strabit. Bürgermeister Daffner sieht in straßenbegleitenden Radwegen wichtige Aspekte für mehr Lebensqualität und Erhalt der Gesundheit, aber vor allem brächten diese mehr Sicherheit für die Bürger und die schwächeren Teilnehmer am Straßenverkehr. Nutzer seien neben Radfahrern aber auch Skater, Fußgänger und die Landwirtschaft. Hier sei ein gutes Miteinander gefragt, so Daffner. Das Bauprojekt unter Federführung der Gemeinde Niederviehbach habe viele Helfer und Väter, so Daffner, da es sich um eine landkreisübergreifende Maßnahme von drei beteiligten Gemeinden handle. Die Idee des Radwegeprojektes entstand in den 2000er Jahren, konkret begonnen wurde aber 2013. Die Gesamtkosten bezifferte Daffner auf rund 1,2 Millionen Euro, wofür man 960 000 Euro staatliche Förderung in Anspruch nehmen könne. Über 30 Grundstückseigentümer ermöglichten den Bau, wofür Bürgermeister Daffner ausdrücklich dankte. Herzlich willkommen hieß auch Bürgermeister Schuster die vielen Radfahrer, überwältigt von der großen Bürgerbeteiligung. Sein Dank galt allen beteiligten Gremien und Verwaltungen und den Grunstückseigentümern, die gutes Ackerland zur Vergügung gestellt haben und wie auch die Pächter beim Bau Einschränkungen und Einbußen zu verkraften hatten. Von Anfang an außer Frage sei die Beteiligung der Gemeinde Wörth gewesen, berichtete Bürgermeister Scheibenzuber. Er habe bereits eine Testfahrt unternommen und freue sich über den engen Schulterschluss der Gemeinden. Heimatlandtagsabgeordneter Erwin Huber gratulierte zur vorbildlichen, interkommunalen Zusammenarbeit. Die große Teilnehmerzahl an der Eröffnungsfeier sei Ausdruck eines völlig veränderten Denkens zum Radfahren. Das Rad habe mit neuer Fahrradtechnik eine neue Funktion in der Mobilität übernommen und werde zunehmend für Kurzstrecken zum Einkauf oder zur Arbeit genutzt. Er warb gleichzeitig dafür, das Rad verstärkt in den Mittelpunkt der Mobilität zu stellen. Der Freistaat Bayern erstelle gerade einen Radwegeverkehrsplan, der Impuls für ein flächendeckendes Radwegenetz in Bayern geben soll. Nach der offiziellen Übergabe des Radweges an die Nutzer sang man die Bayernhymne und und begab sich von der Musikkapelle begleitet zum Hof der Wastlmühle, wo sich die Besucher mit warmem Leberkäse und Getränken stärken konnten.

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