Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Bürgerversammlung 2016

Bürgerversammlung2016Ehrungen

März 2016. Zur Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Josef Daffner mit seinem Gemeinderat und der Verwaltung die Bevölkerung in die Viehbachhalle eingeladen. Vor seinen Berichten und Informationen nutzte Daffner die Gelegenheit des Bürgerforums, um die sportlichen und schulischen Erfolge junger Gemeindebürger zu würdigen. Erfolgreich in Sport und Studium war Siegmund Lang junior, der dafür mit dem "Young Investigator Award 2015" ausgezeichnet wurde. Deutschlands Beste im Ausbildungsberuf Medientechnik Druck wurde Stephanie Gottswinter. Den zweiten Platz erreichten Laura Hobmeier und Nicole Brandl bei der Bayerischen Meisterschaft im Doppelvoltigieren Junioren. Ebenfalls den zweiten Platz der Deutschen Meisterschaft im Kart-Slalom konnte Michael Burtscher belegen und Florian Marchl wurde Deutscher Meister bei den Stockschützen U14. Weiter konnte Marchl mit Matthias Harlander, Jonas Huber und Christoph Zehetbauer den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Stockschützen U14 erringen. Sportliche Erfolge gab es auch bei den erwachsenen Stockschützen. Max Köndl, Robert Hartl, Alois Hobmeier und Manfred Altinger schafften mit dem ersten Platz der Kreisliga den Aufstieg in die Kreisoberliga und die U16 Volleyballmannschaft des TSV wurde niederbayerischer Meister. Mit aktuellen Zahlen begann Bürgermeister Josef Daffner seinen Rechenschaftsbericht. Die Einwohnerzahlen seien mit 2 512 Einwohnern seit Jahren nahezu konstant. Seit Einführung des Niederviehbacher Wertschecks konnten 3 003 Stück mit einem Einkaufswert von 30 030 Euro ausgegeben werden. Die Zahl der Gewerbebetriebe ist im vergangen Jahr um sechs auf 192 angewachsen. Im Verwaltungshaushalt konnten Einnahmen von 4,5 Millionen Euro erzielt werden. 1,4 Millionen davon wurden dem Vermögenshaushalt zugeführt. Hier konnte ein Überschuss von gut einer Millon Euro verbucht werden. Die wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinde sind die Beteiligung an der Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und die Schlüsselzuweisung. Die große Nachfrage mit 21 verkauften Bauplätzen spülte über 680 000 Euro in den Gemeindesäckel. Begehrt seien insbesondere ebene Bauplätze, weshalb in Lichtensee derzeit alle Baugrundstücke verkauft seien. Wohnbaugrundstücke der Gemeinde stünden aktuell in der Steinbreite und in Oberviehbach zur Verfügung. In Planung ist ein Wohnneubaugebiet in Rothhaus mit möglichem Baubeginn 2017. Erfreulich seien die hohen Zuschüsse für den Waldwegebau im Hillauer Holz und für den Radwegebau nach Wörth und Kronwieden, so Daffner. Die Gemeinde sei auch weiterhin schuldenfrei. Zwei Großbaustellen kommen auf die Gemeinde zu. So die Erneuerung der Isarbrücke durch den Landkreis und der Neubau der Zweifachsporthalle. Beim Brückenneubau sollen die im Vorfeld diskutierten Einbuchtungen erhalten bleiben, womit sich die Brücke auf 120 Meter verkürzt und dies auch zu einer Kostenreduzierung führe. Der Brückenneubau parallel zur alten Brücke und Einschub an die bisherige Stelle lasse kurze Zeiten für eine Sperrung von rund ein bis zwei Wochen erwarten. Möglich sei auch eine Radwegunterführung durch den Brückendamm. Die Abrissarbeiten der Schulturnhalle aus dem Jahr 1966 für den Neubau der Zweifachsporthalle haben dieser Tage begonnen. Vorgesehen sei diese für Besucherzahlen bis 250 Personen, was erhöhte Brandschutzauflagen bedeute. Das fertig gestellte Regenrückhaltebecken in Oberviehbach ist Pufferspeicher sowohl für die Straßenentwässerung als auch für Hochwassersituationen. Große Fortschritte macht der Breitbandausbau im Gemeindegebiet. Heuer beginnt der Glasfaserausbau in der Fläche mit zusätzlichen Verteilern in Rothhaus, im Gewerbegebiet, in Gummering, Schlott, Süßbach, Hinterkreuth, Hörglkofen und Oberviehbach. Im weiteren Förderverfahren sollen weitere Erhöhungen der Übertragungsraten innerorts in Niederviehbach und Lichtensee angestrebt werden. Durch die Verbindung der bestehenden Sickerschächte durch Sickerleitungen und einen Überlauf soll sich die Regenwasserableitung in der Schulstraße und Am Gries verbessern. Für das in der Hauptstraße gewünschte, barrierefreie Wohnprojekt konnte ein neuer Investor mit neuer Planung für acht Wohneinheiten gefunden werden. Niederviehbach sei die einzige Gemeinde im Landkreis, in der derzeit keine Flüchtlinge untergebracht seien. Bei einem weiteren Zustrom, sei aber nach dem Königsteiner Schlüssel auch mit der Unterbringung von Asylbewerbern zu rechnen, informierte der Bürgermeister. Weiter informierte er über das örtliche Heizkraftwerk, die gemeindliche Internetpräsenz, den Bürgerbus, die Inbetriebnahme der Freiflächenphotovoltaikanlage in Hinterkreuth oder die Freiwilligenagentur. Die anschließenden Fragen der Bürger drehten sich vor allem um Verkehrsthemen oder die Möglichkeit eines Ausbaus der gemeindlichen Fernwärmeversorgung. So wurden der Zustand des Gehsteiges am Ortsende in Richtung Oberviehbach oder die Fahrer mit Überhöhter Geschwindigkeit im Isarbrückenbereich und in Lichtensee angesprochen. Vorgesehen ist eine Beschränkung zwischen Brücke und Lichtensee auf 70 km/h, so Daffner. Außerdem soll das Messgerät mit Geschwindigkeitsanzeige wieder aufgestellt werden. Eine bessere Kennzeichnung mit Hinweisen wünscht man sich auch beim Radweg nach Wörth. Die Frage des Einbaus einer behindertengerechten Toilette in der neuen Sporthalle konnte Daffner bejahen. Dem Wunsch das bestehende Fernwärmenetz auch unterhalb der Isar nach Lichtensee auszubauen, musste Bürgermeister Daffner aber eine Absage erteilen. In Neubaugebieten mit geringem Energiebedarf und in Gebieten ohne dichte Bebauung oder große Abnehmer sei ein Ausbau wirtschaftlich nicht möglich. Bei einer früheren Befragung in der Oberen Au gab es zudem nur geringes Interesse.

Im Download-Bereich am Seitenende finden Sie Zahlen und Fakten zur Entwicklung und Finanzsituation der Gemeinde.

drucken nach oben