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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Gemeinderatssitzung vom 06.10.2015

Über eine Reihe erfreulicher Ereignisse konnte Bürgermeister Josef Daffner zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung informieren. So konnte die Gemeinde beim Landkreiswettbewerb „Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“ den zweiten Platz belegen. Urkunden und eine Bronzetafel sollen in Kürze im Rathaus und am Friedhof sichtbar platziert werden. Auch der ältesten Landkreisbürgerin Schwester Konrada im Kloster Sankt Maria konnte man zum 107. Geburtstag gratulieren, zum erfolgreichen 25. Ferienprogramm hatte man erstmals alle Helfer zu einem Abschlussessen eingeladen und im Ortsteil Hinterkreuth konnte eine neue Photovoltaik-Freiflächenanlage in Betrieb genommen werden. Auch der Auftrag über den weiteren Breitbandausbau in der Gemeinde konnte nach einer Ausschreibung an die Telekom als günstigster Anbieter vergeben werden. Mit einer sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke, welche die Gemeinde übernehmen muss, war die Telekom mit einem ermittelten Wert von 296 188 Euro der günstigste Anbieter. Unter dem Vorbehalt der Plausibilitätskontrolle durch das Bayerische Breitbandzentrum und der Zustimmung der Regierung von Niederbayern stimmte das Gremium einstimmig für die Vergabe. Das Interesse der rund 20 Zuhörer galt aber überwiegend der geplanten Beschlussfassung einer Hundehaltungsverordnung. Insbesondere da entsprechende Verordnungen mit Leinenpflicht und Aufenthaltsverboten in immer mehr Gemeinden umgesetzt würden, kämen auswärtige Hundehalter zu Spaziergängen ins Gemeindegebiet. Da eine solche Regelung vielen Hundehaltern im Ort zu weit geht, wandten sie sich im Vorfeld schriftlich mit ihren Anliegen und Bedenken an den Gemeinderat. Bei einer diesbezüglich einberufenen Besprechung kamen dabei viele Aspekte ans Licht, die Befürwortern und Gegnern einer gemeindlichen Regelung nicht bekannt waren. Im Gemeinderat einigte man sich daher darauf, zunächst an die Einsicht und Vernunft aller Beteiligten zu appellieren und die Sache, für längstens ein Jahr, weiter genau zu beobachten. Sämtliche Vorfälle oder bissige Hunde sollen aber in der Gemeindeverwaltung gemeldet und dokumentiert werden. Behandelt wurde auch der schon vorbesprochene Bauantrag für die neue Zweifeldsporthalle der Gemeinde, der nun beim Landratsamt eingereicht wird. Der Förderantrag wurde fristgerecht zum ersten Oktober an die Regierung von Niederbayern übergeben. In diesem Zusammenhang informierte Bürgermeister Josef Daffner über die letzte Baubesprechung. Das Regenwasser der Halle soll durch Versickerung über Rigolenelemente, die etwa die dreifache Wassermenge im Vergleich zu Kies aufnehmen können, erfolgen. Zugestimmt wurde dabei auch der Vergabe für die Umlegung des Schmutzwasserkanals mit Kosten von 31 617,46 Euro, gemäß der Ausschreibung des Wasserzweckverbandes, an die Firma Rieder aus Bayerbach. Ebenso wurde der Auftrag für die Umlegung der Fernwärmeleitung zum Kindergarten erteilt. Die Stromanbindung erfolgt durch die Überlandzentrale über den Gehsteig der Schulstraße. Hier wurden Überlegungen angestellt, den Gehweg anschließend mit einem neuen Teerbelag zu versehen. Vorgestellt wurden auch verschiedene Varianten der neu zu bauenden Isarbrücke. Der Landkreis entschied sich hier für einen Neubau östlich der bestehenden Brücke und Verschieben an die bisherige Stelle. Dies sei mit einer kurzen Sperrzeit und geschätzten Baukosten von 5,9 Millionen Euro die volkswirtschaftlich günstigste Variante. Auf die Gemeinde entfallen dabei lediglich die anteiligen Kosten für den Radweg und für Versorgungsleitungen. Von einem neuen Mobilfunkmast der Telekom auf dem Gebäude der Spedition Haslbeck im Gewerbegebiet erhofft man sich auch eine Verbesserung des Handynetzes in Niederviehbach. Für die Verwaltung soll ein neues Grundstücksvermessungsprogramm für die EDV für 4 600 Euro angeschafft werden, entschied der Gemeinderat ebenfalls. Gerhard Sachsenhauser mahnte den Weiterbau des Regenrückhaltebeckens in Oberviehbach an. Die Gemeindeverwaltung wird die ausführende Firma in Verzug setzen.

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