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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Gemeinderatssitzung vom 21.07.2015

21.07.2015. Es wird eifrig gebaut in Niederviehbach. Mit einer Reihe von Bauanträgen und mit weiteren Planungsschritten für die neue Zweifachsporthalle befassten sich die Gemeinderäte in ihrer letzten Sitzung. Zwei Wohnhäuser können im sogenannten Freistellungsverfahren errichtet werden. Einen Bauantrag für ein Wohnhaus mit Pferdehaltung in der Unteren Au stellten Julian Baumgartner und Sandra Bleicher aus Lengthal. Drei Fertigteilgaragen in der Hauptstraße 76 möchte Wolfgang Still errichten. Simon und Kathrin Hackl stellten einen Antrag zum Anbau ihres Wohnhauses in der Dorfstraße 22 in Oberviehbach, die Bürgerenergie Essenbach e. G. möchte die geplante Photovoltaikanlage in Hinterkreuth  realisieren, Erwin Duschl, Kramerberg 6 plant den Neubau eines Lagergebäudes mit Büro am Gewerbepark 1, Marianne Pollner aus der Merowingerstraße 29 stellte einen Antrag zur Überdachung einer Garage und Iris und Vicenzo Garrapa, Hauptstraße 44 in Niederviehbach planen den Neubau eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten in der Hauptstraße 46. Allen Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Großen Raum nahmen die weiteren Informationen und Details zum Neubau der Zweifeldsporthalle ein. Hatte man sich in den letzten Sitzungen darauf verständigt, dass die neue Halle sämtlichen Anforderungen genügen solle und auch die Bedingungen für Versammlungsstätten erfüllen soll, so bringt das auch neue Auflagen und höhere Kosten mit sich. Aus Brandschutzgründen ist dann auch keine Holzvertäfelung der Außenfassade mehr zulässig. Die neue Kostenschätzung ergab Baukosten von 5,1 Millionen Euro und eine weitere Million Euro für Nebenkosten.  Auch könnten nicht alle Vorgaben der 2. Volleyballbundesliga erfüllt werden, so Bürgermeister Daffner. Die im Vergleich zu früheren Schätzungen erhöhten Baukosten führten dann auch zu intensiveren Diskussionen im Gremium. Alfons Jänsch wies auf die Notwendigkeit optimaler Belüftung hin, auf die größtes Augenmerk gelegt werden solle. Wolfgang Hölzl hält die Vorgaben der 2. Volleyballbundesliga für wichtig. Alle diese Vorgaben zu erfüllen sei in der geplanten Größenordnung nicht möglich und nicht erforderlich, so Bürgermeister Josef Daffner. Vorwiegend für den Ballsport sei die Halle auszulegen, so Josef Retzer. Für Veranstaltungen stünde die Viehbachhalle weiterhin zur Verfügung. Eine Metallverkleidung finde er unpassend und weiter befürchte er erhöhte Unterhaltskosten. Für Volleyball sei eine Lichtleistung von 750 Lux erforderlich, für den Schulsport hingegen seien 500 Lux ausreichend, informierte der Bürgermeister;  allerdings wolle man die Halle auch volleyballtauglich gestalten. Eine Klärung mit welchen Mehrkosten man konkret rechnen müsse, wenn man die neue Halle nicht nur als Schulsporthalle auslege, sondern auch den Erfordernissen als Versammlungsstätte Rechnung tragen wolle, forderte Erwin Duschl. Dass die Halle gemäß den Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung ausgelegt werden solle, habe man bereits schon in früheren Sitzungen beschlossen, erinnerte Bürgermeister Daffner. Dies bedeute aber auch hohe Mehrkosten, so Josef Retzer. Bezüglich der Belüftung sei es sinnvoll, sich an einem Praxisbeispiel vor Ort zu informieren, meinte Franz Inkoferer.  Auf einen Beschluss zur Vergabe der Leistungsphasen sechs bis neun konnten sich die Räte nicht durchringen. Rudolf Uhrmann war der Ansicht, dass man zuvor die Kosten für die weitere Planung noch einmal verhandeln solle, ansonsten hätte man gleich alle Planungen im Paket vergeben können. Einen Versuch sei es Wert, so auch Zweiter Bürgermeister Johannes Birkner. Auch wenn sich Honorare üblicherweise an den Baumaßnahmen orientierten, so solle man Einsparmöglichkeiten in jedem Fall versuchen, war auch der Appell von Josef Retzer. Eine stete Verteuerung des Projektes befürchtete Erwin Duschl und Brigitte Maß rechne am Ende mit Gesamtkosten von sieben Millionen Euro, so ihre Befürchtung. Bürgermeister Josef Daffner sah es als wichtig an, die Aufträge bei einem Planer zu belassen. Die weiteren Planungsvergaben sollen erst nach Prüfung im Rahmen der nächsten Sitzung erfolgen. Ein Nachtrag war auch beim Brandschutz erforderlich, hier erhöhten sich die Kosten wegen erhöhter Brandschutzmaßnahmen um 2 750 Euro. Die ersten Zuschüsse könnten 2017 fließen informierte der Bürgermeister.  Erhebliche Mängel weist der Dachstuhl der Nebenkirche St. Maria Magdalena in Walperstetten auf. Die Katholische Kirchenstiftung Oberviehbach stellte daher einen Zuschussantrag für den Bauabschniitt I und zur Sanierung des Dachstuhls. Die aktuelle Kostenschätzung hierfür beläuft sich auf 207 000 Euro. Die Räte einigten sich auf einen Zuschuss der Gemeinde von 5 000 Euro. Das Regenrückhaltebecken in Oberviehbach sei bereits zum größten Teil ausgegraben, so die Information für den Gemeinderat. Aufgrund fehlender Bauteile verzögere sich der Weiterbau jedoch um rund vier Wochen. Die Klausurtagung des Gemeinderates soll am 23. und 24. Oktober dieses Jahres stattfinden.

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