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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Gemeinderatssitzung im November 2013

Der Gemeinderat beschäftigte sich mit der Planung der Regenrückhaltebecken in Oberviehbach. Bürgermeister Daffner begrüßte deshalb zur Sitzung neben den Gemeinderäten auch Herrn Schmidt vom Ing.-Büro Bauer, sowie Zuhörer.

Vorab gab Daffner einige Informationen weiter: Der Nikolausmarkt findet am zweiten Adventsonntag, 8. Dezember ab 14.00 Uhr im Klosterinnenhof sowie in den Räumen der Realschule statt. Seniorenbeauftragter Georg Sedlmaier gibt mit Ende der kommunalen Wahlperiode im April 2014 sein Ehrenamt als Seniorenbeauftragten der Gemeinde zurück. Die Organisation und Fahrten des Bürgerbusses werden weiterhin von ihm gemacht.

Außerdem informierte Bürgermeister Daffner, dass auf einer Seite des historischen Weihnachtstalers der Sparkasse das Gnadenbild der Pfarrkirche Niederviehbach abgebildet ist. 

Im Oktober besuchte Daffner einen Kommunalkongress mit Fachmesse in Nürnberg, in dem auch das Thema „Der zukunftsfähige Friedhof" erörtert wurde. In der Bestattungskultur findet derzeit ein Wandel von der traditionellen Leichenbestattung im Erdgrab zur Urnenbestattung im Erdgrab oder in der Urnenwand statt. Auch landschaftsgärtnerisch gestaltete oder naturbelassene Gebiete mit Urnengräbern sind immer mehr zu finden.

Für die Realisierung der geplanten Zweifachsporthalle als Ersatzbau für die Schulturnhalle fand ein Beratungsgespräch mit der Vorsitzenden des Turn- und Sportvereins Ursula Tafelmayer und dem BLSV statt. Nachdem die schulaufsichtliche Genehmigung der Regierung von Niederbayern nur eine Einfachturnhalle vorsieht, wäre die Möglichkeit zu prüfen, ob die Realschule oder der TSV Niederviehbach als weitere Antragsteller für die Förderung eines Hallenteiles auftreten könnte. Dazu müsste jeweils ein Vertrag zwischen dem Kloster als Träger der Realschule oder dem TSV Niederviehbach und der Gemeinde geschlossen werden, in dem Bau, Unterhaltung und Nutzung zu regeln wären. Diese Variante wird derzeit von der Regierung von Niederbayern geprüft.

Herr Schmidt vom Ing. Büro Bauer Beratende Ingenieure zeigte nochmals die Einzugsbereiche für die Regenrückhaltebecken in Oberviehbach auf und wies daraufhin, dass mit den Maßnahmen das anfallende Oberflächenwasser vor dem Einlauf in den Bach gepuffert werden muss. Das erste Regenrückhaltebecken in der Ortsmitte sind aufgrund der örtlichen Lage verschiedene Speichervolumen möglich: von 700 Kubikmeter (Mindestvolumen) über 2.500 bis 5.000 Kubikmeter. Die Kosten hierfür liegen bei 110.000 bis 170.000 Euro. Dabei muss auf alle Fälle die Fernwärmeleitung verlegt beziehungsweise tiefer gelegt werden. Das zweite Becken Am-Josefs-Berg würde nochmals 60.000 Euro kosten und ein Speichervolumen von 550 Kubimeter beinhalten.

Schmidt stellte noch eine weitere Variante zur Diskussion. Die Straße nach Hinterkreuth könnte auf einer Länge von circa 100 Meter angehoben werden, um auf den dahinterliegenden Grundstücken Stauraum von ca. 60.000 Kubikmeter zu schaffen. Das in Oberviehbach anfallende Erdreich könnte als Füllmaterial verwendet werden. Der Gemeinderat gab den Auftrag, die Kosten zu ermitteln und die Gesamtsicht aller Maßnahmen darzustellen.

Das Standesamt der Gemeinde ist seit der Abwesenheit von Stephanie Eisenschink, die sich in Elternzeit befindet, unterbesetzt. Tanja Lange hat sich in den Aufgabenbereich eingearbeitet und am Einführungsseminar für neu zu bestellende Standesbeamte der Bayer. Verwaltungsschule in Utting am Ammersee teilgenommen. Tanja Lange wird daher zur Standesbeamtin bestellt und gleichzeitig zur stellvertretenden Leiterin des Standesamts ernannt.

Unter Punkt „Verschiedenes" berichtete Daffner, dass die Einmündung Schulstraße bis auf die Anbringung des Gemeindewappens nahezu abgeschlossen ist. Man einigte sich darauf, die Beschilderung für die Straßen, das Rathaus und die Stockschützenhalle gegenüber dem neugestalteten Bereich anzubringen.

Von der Regierung von Niederbayern wurde bereits im Juni ein offenes Ganztagesangebot für zwei Gruppen in der Mittelschule genehmigt. Die Förderung hierzu beträgt 43.000 Euro.

 

 

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