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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Gemeinderatssitzung im September 2013

Mit einem Außentermin in der Kinderkrippe und an der Einmündung Schulstraße begann die Septembersitzung im Gemeinderat. Der Betrieb in der Kinderkrippe wurde bereits aufgenommen, die Bewegungslandschaften aufgebaut. Die Einweihungsfeier mit anschließendem Tag der offenen Tür findet am Sonntag, 13. Oktober um 13.30 Uhr statt.

Im Sitzungssaal informierte Bürgermeister Daffner, dass das diesjährige Ferienprogramm wieder gut angenommen wurde und ohne größere Zwischenfälle durchgeführt werden konnte. Er dankte allen, die dazu beigetragen haben,  dass dieses umfang- und abwechslungsreiche Programm abgewickelt werden konnte.

Zum Bauantrag der Fa. Isarkies GmbH & Co. KG, Tektur - Neubau einer Montage/Logistikhalle; Einbau Messraum, Schneidraum sowie Vordach  wurde das Einvernehmen erteilt, ebenso zum Bauantrag der Schröpfer Grundsücksverwaltung UG & Co. KG, Kastanienweg 3,  zur Errichtung eines Personenaufzugs.

Anschließend zeigte Dipl.-Ing. Günther Schmidt von der Firma BBI einen Vorschlag zum Regenrückhaltebecken Oberviehbach 1 und 2 auf. Nach Auflage der Wasserwirtschaft ist jede Gemeinde dazu verpflichtet das Abwasser eines „zweijährigen Hochwassers", das durch versiegelte Flächen nicht versickern kann, mit einem Regenrückhaltebecken aufzufangen. Hierzu soll die Gemeindewiese (Becken 1) auf der südöstlichen Seite hinter dem Trafohaus so abgeschrägt werden, damit sich ein Stauraum von 700 Kubikmeter ergibt. Ein weiteres Becken soll  an der rechten Seite der Zufahrtsstraße zum „Am- Josefs-Berg"  beim Holzlagerplatz entstehen. Durch eine Abgrabung sollten hier weitere 500 Kubikmeter Regenwasser zurückgehalten und über einen Drosselschacht abgegeben werden können. Damit würde die Gemeinde der Anforderung in einer Minimallösung nachkommen. Eine ausgiebige Diskussion über ein Staubecken, das auch bei einem zehn- oder zwanzigjährigem Hochwasser von Nutzen ist, schloss sich an. Bürgermeister Daffner gab die finanziellen Aufwendungen sowie die schwierigen Grundstücksverhandlungen zu bedenken. Gemeinsam entschloss man sich, für das Becken 1 eine weitere Planungsvariante mit einem drei- bis fünffachen Fassungsvolumen aufzuzeigen.

Weiter stellte Ingenieur Schmidt den Tageordnungspunkte 4: „Erneuerung des Regenwasserkanals DGF 1 - Bergstraße, Trassen- und Ausführungsplanung" vor. Eine detaillierte technische Baubeschreibung wurde aufgezeigt.  Die Kosten für die Straßenflächen, die nicht von der Sanierung des Regenwasserkanals betroffen sind, werden vom Landkreis getragen. Die Arbeiten sollen Ende dieses Jahres ausgeschrieben und vergeben werden.  Baubeginn ist ab Mai nächsten Jahres vorgesehen. Dies ist der derzeit angestrebte Termin zur Fertigstellung der Niederaichbacher Brücke. Ein früherer Baubeginn ist nicht möglich, da für die Kanalarbeiten an der Bergstraße mit einer circa achtwöchigen Totalsperrung zu rechnen ist. Die Kosten für die Maßnahmen werden mit 700.000€ bis 750.000€ kalkuliert

In diesem Zusammengang entschied sich der Gemeinderat, die Fernwärmeleitung, die bereits mit der Straßensanierung bis zum Anwesen Bergstraße 1 gelegt wurde, weiter  bis zum Wendehammer der Bergstraße zu verlegen. Die Kosten hierfür betragen circa 100.000 Euro.

Für den Radweg von Wörth nach Kronwieden müssen die beteiligten  Gemeinden eine Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Landshut abschließen, der die Gemeinde zugestimmt hat. Insgesamt ist der Radweg 4,8 km lang.  Die Ausschreibungen für den Abschnitt Wörth bis Lichtensee (Länge 1,5 km) laufen derzeit. Insgesamt rechnen die drei Kommunen mit 1,2 Millionen Euro Kosten, auf Niederviehbach entfallen circa 650.000 Euro. Die staatliche Förderung liegt bei ca. 70 %.

Die Regierung von Niederbayern hat die Liste der Sanierungsmaßnahmen an der Schulturnhalle geprüft und den geplanten Abbruch genehmigt, da die Sanierungskosten mindestens 80 % im Vergleich zu einer Neubaumaßnahme betragen. Die Gemeinde erwartet von der Regierung bis zur nächsten Sitzung eine Stellungnahme, welche Hallengröße für den Ersatzneubau der Schulturnhalle genehmigt wird.

Wie bereits in einigen Gemeinden umgesetzt, regte Bürgermeister Daffner an, auch in Niederviehbach ein Gebäude zum „Wohnen im Alter" zu errichten. Hierzu kämen die Grundstücke Hauptstraße 31 und  33 in Betracht. Nachdem die Meinungen hierzu in verschiedene Richtungen gingen und auch die örtlichen Gegebenheiten, Parkplatz und Grünanlagen berücksichtigt werden müssen, entschied sich der Gemeinderat, bis zur nächsten Sitzung die Seniorenresidenz in Niederaichbach zu besichtigen.

Mehrere Eltern haben beantragt, eine weitere Bushaltestelle zu der jetzigen Haltestelle Augustin in Lichtensee bei der  Einfahrt zum Baugebiet Viehbacher Wasen (Isarau) einzurichten. Die Antragsteller begründen dies damit, dass momentan ca. 25 Kinder  (Grundschüler) an der Haltestelle stehen. Sobald Schnee liegt, werde der Gehsteig noch enger, der Platz für die Kinder weniger und damit gefährlicher. Die Einrichtung der Bushaltestelle soll mit dem Landratsamt - Straßenverkehrsbehörde - und der Polizei bei einer Verkehrsschau abgeklärt werden.

 

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