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Gemeinde Niederviehbach  |  E-Mail: monika.mueller@niederviehbach.de  |  Online: http://www.niederviehbach.de

Geschichtliches über Niederviehbach

Kloster Luftbild

Die Besiedelung des Gemeindegebietes geschah wohl schon vor 6000 Jahren. Verschiedene vorgeschichtliche Funde weisen auf eine stete Besiedelung hin. Der Isarübergang mit einem Weg vom Viehbach gegen Süden (Viopachi, d.h. "der Weg am Bach") dürfte den Dörfern Niederviehbach und Oberviehbach den Namen gegeben haben. Bei der Erstellung eines Baugebietes wurde die Grabstätte eines Merowingers entdeckt, der um das Jahr 600 n. Chr. datiert wird.

Eine Römerstraße, eine Befestigung und eine Warte zeigen die strategische Bedeutung des Gemeindegebietes. In einer Schenkungsurkunde König Konrad I. von 916 wird der hochadelige Franke Marquard als Gaugraf des Viehbachgaues genannt.

1196 wurde auf dem Reichstag zu Mainz die Besitzung Viehbach der Domkirche Passau zuerkannt.

Bischof Wolfger gab dieses Gebiet der Gattin des Grafen von Leonsberg als Lehen. 1296 stiftete Graf Berengar von Leonsberg bei Großköllnbach das Kloster Niederviehbach dem Augustinereremitenorden. Das wurde von den Herzögen Heinrich, Otto und Stephan bestätigt. Von nun an war das Leben vom Kloster geprägt. Dazu gehörte auch die niedrige Gerichtsbarkeit. Im Zuge der Säkularisation 1803 wurde das Kloster ein Zentralkloster, und 1846 wurde dieses vom Orden der Dominikanerinnen aus Regensburg u.a. zu Lehrzwecken erworben.

Weitere markante Ereignisse waren 1879 der Bau der Eisenbahnlinie durch das Niederviehbacher Moos, die Elektrifizierung um 1909 und der Ausbau der Isarstufe um 1890 sowie 1956/57 die Hochwasserfreilegung mit Bau eines Laufwasserkraftwerkes in Gummering.

1971 wurde im Zuge der Gebietsreform die selbständige Gemeinde Oberviehbach in die Gemeinde Niederviehbach eingegliedert. Mit der Gebietsreform 1979 entstand das Gemeindezentrum mit Rathaus, Mehrzweckhalle, die als "Viehbachhalle" bezeichnet wird, Feuerwehrhaus, Bibliothek und Kegelbahn. Die Hauptschule wurde 1965 gebaut und 1980 sowie 1999 erweitert. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden auch die Sportanlagen um 3 Tennisplätze, einen weiteren Bolzplatz, 100-m-Laufbahn und Allwetterplatz erweitert, so dass ein umfassendes Gemeinde- und Sportzentrum entstand.

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